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Extreme Close Quarters mit SC Int’l

Mitte März war es wieder mal so weit: Nachdem wir 2025 das Thema scharfkantige Gewalt (a.k.a. „Messerabwehr“) zum Schwerpunkt unseres jährlichen SC Int’l Austria Summits auserkoren hatten, stand heuer „Extreme Close Quarters“ auf dem Programm.

Was sich im ersten Moment vielleicht reißerisch anhört, entpuppte sich – wie nicht anders erwartet – wieder als methodisch und didaktisch kaum verbesserbares Wochenendseminar. Im Zuge von zwei Trainingstagen standen dabei Angriffe im absoluten Nahbereich auf der Tagesordnung. Dabei wurde insbesondere ein Fokus auf Befreiungen aus der Guillotine und aus dem berühmt-berüchtigten „Schwitzkasten“ gelegt. Ausgangspunkt waren also typische Situationen aus kürzester Distanz, wie sie im Clinch oder bei überraschenden Zugriffen entstehen können. Von dort aus wurden Lösungen sowohl im Stand als auch im Übergang zum Boden erarbeitet.

 Wer dabei allerdings statische, universelle Befreiungen im Kopf hat, könnte nicht weiter von der Realität entfernt sein. Für verschiedenste Situationen und Reaktionen des Gegners wurden unter Druck und ständigem Drill gemeinsam mit den Teilnehmern Optionen erarbeitet, die anschließend in sparringsähnlichen Übungen eingeschliffen wurden. Spätestens da wurde allen klar, dass die beste Technik einem nichts hilft, wenn Druck des Gegners und Umgebung diese einfach nicht zulassen. Adaption unter Stress lautet hier das Stichwort – und wo lässt sich diese besser einüben als in gezieltem Sparring? So war es auch wenig verwunderlich, das Joe (seines Zeichens Luta Livre und Catch Wrestling Black Belt und Deutscher Meister Sport Sambo 2026) von SC Int’l wieder Elemente aus den Combatives, Luta Livre, Catch Wrestling und Sambo wurden miteinander kombinierte. Aber auch Eingänge aus dem klassischen Boxen und dem Muay Thai fanden sich zur Überbrückung der Distanz, um in den Nahbereich zu gelangen bzw. die Initiative bei einem erfolgten Angriff wieder zurückzugewinnen.

Ein Highlight für alle Teilnehmer waren abschließende, kurze Simulationen draußen. Machten sie schon in den Drills zuvor die Erfahrung, dass es sich alleine auf Gras schon anders kämpft als auf der Matte, so wurde die Erfahrung durch das Hinzufügen von (teilweise) aggressiven Dialogen und entsprechender Körpersprache nochmals realitätsnaher und auch psychologische Hindernisse kamen vermehrt zum Vorschein (mehr dazu gibt es hier). Durch eine gemeinsame Analyse des Verhaltens der Teilnehmer konnten abschließend auch alle von den Fehlern aller lernen – schlussendlich geht es genau um das: Gemeinsam trainieren, gemeinsam schwitzen, gemeinsam Spaß haben und vor allem gemeinsam besser werden!

Das hört sich auch für dich gut an? Dann komm vorbei zum Training und markiere dir schon mal den März 2027 im Kalender – denn soviel sei gesagt, das war sicher nicht der letzte Austrian Summit 😉

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Strike’n’Clinch mit SC Int’l

Am 20. und 21. April war es endlich so weit – unser heißerwartetes Seminar mit SC Int’l fand endlich statt! 14 hochmotivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Bundesländer kamen im Unionsheim der Union Marchtrenk zusammen, um zwei Tage miteinander zu den Themen Kontaktmanagement und Strike’n’Clinch zu trainieren. Vom kompletten Anfänger bis zum Trainer mit jahrelanger Erfahrung – jedes Level wurde auf seinem Niveau abgeholt und konnte etwas mitnehmen.

Los ging es mit einem Theorieteil zum Kontaktmanagement. Deeskalation, Gefahrenerkennung, Angriffsindikatoren – jeder, der sich ein bisschen mit Selbstverteidigung beschäftigt, hat das bereits einmal gehört. Umso beachtlicher ist es, dass Joe, der Cheftrainer und Gründer von SC Int’l, selbst den „ältesten Hasen“ in seinem kurzweiligen Vortrag noch die ein oder andere neue Erkenntnis mitgeben konnte.

Die restlichen 1,5 Tage ging es dann ans eigentliche Trainieren. Dabei war die Trainingsgruppe v.a. von der einzigartigen Trainingsphilosophie von SC Int’l angetan: Keine isolierten „Selbstverteidigungstechniken“, keine theoretischen Überlegungen, sondern hartes, ehrliches Training nach bewährten Kampfsportgrundsätzen. Ringerische und schlagende Techniken gingen nahtlos ineinander über (deshalb auch Strike’n’Clinch) und durch ständigen (körperlichen) Druck und Widerstand des Trainingspartners wusste jeder sofort, was schon funktioniert und was nicht. Dass diese Art des Trainings aber niemanden abschrecken muss, zeigt erfreulicherweise, dass an dem Wochenende zwar literweise Schweiß vergossen wurde, aber nicht eine einzige Verletzung auftrat.

Ganz besonders ist uns ein Zitat von Joe im Gedächtnis geblieben: „Gutes Selbstverteidigungstraining sieht nicht nach Selbstverteidigung, sondern nach sportlichem Training aus“. Nur durch echtes, kontrolliertes Ausprobieren der eigenen Fähigkeiten kann wirklich nachhaltig Selbstverteidigungskompetenz aufgebaut werden – alles andere verbleibt im Raum des Hypothetischen. Umso mehr freut es uns, dass wir nun offizielle „Combatives Trainings Group“ unter SC Int’l sind, wodurch wir diesen Ansatz einem größeren Publikum hier in OÖ zugänglich machen können!

Wir sagen jedenfalls Dankeschön an Joe für die zwei herausragenden Tage und wir freuen uns schon, dich hoffentlich bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

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BJJ Schnupperseminar bei den Groundfighter Linz

Striking ist ja bekanntlich nur die eine Seite der Münze des Kämpfens, was also tun in einer Grapplinglage? Diese Frage stellte sich auch Krav Maga Marchtrenk nach dem Striking-Seminar im September.

Am 14.10.2023 ging es deshalb mit einer hochmotivierten Gruppe zu den Groundfighter Linz, wo es einen spannenden Einblick in die Welt der Submissions und Takedowns gab🤼🏻. BJJ-Braungurt Robert Sighart und sein Team vermochten es, die Teilnehmer innerhalb von 3h so für ihren Sport zu begeistern, dass es sicher nicht der letzte Besuch war.

Auch wenn es in der Selbstverteidigungs-Community leider immer noch öfters (zu Unrecht) Vorbehalte gegen “sportliche” Systeme gibt, so hat nicht zuletzt dieses Seminar wieder gezeigt, dass sich der Blick über den Tellerrand für jeden lohnt! Jede Selbstverteidigungssituation kann einen schneller auf den Boden befördern, als einem lieb ist , wodurch es jedem Selbstverteidigungsinteressierten ans Herz gelegt sei, sich ernsthaft mit diesem Szenario auseinanderzusetzen – und das auf realistischerer Basis, als sich auf die berühmt-berüchtigten „Dirty Tricks“ zu verlassen…

PS: Auch wenn unsere heurige Seminarsaison damit beendet ist, so gibt es gleich einmal einen kleinen Teaser fürs nächste Jahr. Am 20.-21.04.2024 findet unser erstes Intensivseminar mit Combatives-Profis aus dem Ausland statt – also save the date! 💪

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Striking Basics mit Anto Radman

Mit einem Ausflug in die Welt des Kampfsports läutete die Sektion Krav Maga ihr erstes Seminar seit Bestehen ein.

Profikämpfer Anto Radman von der Muay Thai Academy Leonding zeigte dabei im September 2023 den hochmotivierten Teilnehmern die Grundlagen seines Sports Muay Thai (auch bekannt als “Thaiboxen”). Am Programm standen dabei v.a. Kombinationen aus Faust- und Ellbogenschlägen, Kniestößen und Lowkicks.

Die am Schluss erschöpfte, aber begeisterte Gruppe konnte dabei viele wertvolle Inputs sammeln, die auch im Kontext der Selbstverteidigung sinnvoll verwendet werden können. Auch wenn Schläge und Deckung ohne Boxhandschuhe natürlich anders sind, so ist die grundlegende Körpermechanik doch dieselbe – und wo könnte man die besser lernen als beim Profi selbst 🥊

Conclusio des Tages: Es war sicher nicht der letzte Besuch der Sektion in der Muay Thai Academy Leonding!